Die Fülle des Lebens

100 Fragmente des Glücks

Insel Taschenbuch: Frankfurt a.M. 2006, 3. Auflage 2009
170 Seiten, 10 Euro

ISBN 3-458-34899-9

Übersetzungen: Niederländisch (2007)

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Kurzinformationen

Alle reden vom Glück. Nicht wenige Menschen aber werden unglücklich, nur weil sie glauben, immer glücklich sein zu müssen. Mit diesem Buch wird die Glückshysterie etwas gedämpft und in nachdenklichere Bahnen gelenkt. Es geht nicht ums Ganze, sondern um "Fragmente", Splitter, Bruchstücke des Glücks. Sie tragen letztlich zu einer Fülle des Lebens bei, die auch Widersprüche nicht ausschließt. Und die alltäglichen Kuriositäten schätzt. Der Alltag kommt wieder zu seinem Recht: Was trägt es zu unserem Glück bei, morgens Zeitung zu lesen, auf einem Stuhl zu sitzen, einen Regenmantel überzustreifen, Weißwürste zu essen und "romantisch" zu sein? Nicht ignoriert werden der alltägliche Ärger, die Rachegefühle, die Einsamkeit und Verletzlichkeit. Aber der Autor entfacht auch die Liebe zum Gedankenstrich, schildert das Glück des Zappens, schickt ein Gelassenheits-Gebet zum Himmel und fordert den Leser unverhohlen auf: "Zeigen Sie mal Ihre Socken!"

 

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Inhalt

 

Vorwort

Frühlingsmorgen: Die Fülle der Sinne

1. Aufstehen und Auferstehung

2. Gelassenheits-Gebet

3. Zeitung lesen

4. Moderne Einsamkeit

5. In welcher Zeit leben wir?

6. Sozusagen

7. Die Wahrheit sagen

8. Den Duft von Veilchen trinken

9. Die eigene Haut retten

10. Reise nach Iliolumbale

11. Olympische Körper

12. Wellness? Igitt!

13. Was ist Arbeit?

14. Suche nach Exzellenz

15. Macht Geld glücklich?

16. Stadtspaziergang

17. Der Queen zuwinken

18. Mein Stuhl

19. Ewige Lust!

20. Ewige Lust?

21. Tyrannei der Intimität

22. Ich bin am Ende

23. Am schönen Rhein

24. Meister des Alltags

25. Drei weiße Birken

 

Sommertag: Die Fülle des Fühlens

26. Die Seele, fortissimo, pianissimo

27. Völlig schwerelos

28. Reif für die Insel

29. Philosophie des Regenmantels

30. Kann ein Rausch denn Sünde sein?

31. Es ist des Teufels

32. Alles falsch machen!

33. Lieben Sie Volksmusik?

34. Zeigen Sie mal Ihre Socken!

35. Wie ärgerlich!

36. Die Balance halten

37. Hymnen hören

38. Die Liebe zur Natur

39. Begegnung mit Seneca

40. Carmen lebt!

41. Romantisch sein

42. In Gefühlen schwelgen

43. Eine Jacke lieben

44. Verdrießlich sein

45. Vom Glück der Kinder

46. Ich bin ein Simulant!

47. Für immer treu

48. Ein bisschen Misstrauen

49. Rachegefühle

50. Dumm, aber glücklich

 

Herbstabend: Die Fülle des Denkens

51. Ein Recht auf Melancholie

52. Leben nach dem 11. September

53. Kritik üben

54. Was ist ein Lebenskünstler?

55. Nur ein Gedanke

56. Philosophenweg

57. Weißwurst zuzeln

58. Vom Sinn des Knödels

59. Ehrenrettung

60. Feuer unterm Hintern

61. Die Liebe zum Gedankenstrich

62. Herbstspaziergang

63. In der Skylobby

64. Kennen Sie Knigge?

65. "Streetwise"

66. Wolken anschauen

67. Vom Glück des Zappens

68. Oh, wie peinlich!

69. Grenzen der Kommunikation

70. Im nackten Beton

71. Abschied nehmen

72. Der kleine Tod

73. Die Kunst des Älterwerdens

74. Begegnung mit dem Tod

75. Wenn der Tod stirbt

 

Winternacht: Die Fülle des Darüberhinaus

76. So langsam wie möglich

77. Japanisches Glück

78. Der Trägheit frönen

79. Haben Sie geträumt?

80. Furchtbar fruchtbar

81. Abschied vom Copyshop

82. Im blühenden Garten

83. Liebeserklärung

84. Schmerzen fühlen

85. Unstillbare Sehnsucht

86. Was macht süchtig?

87. Schokopathie

88. "Christmas to go"

89. Flug zum Mars

90. Vom Segen der Stille

91. Hinter den Kulissen

92. Ohne jede Chance

93. Einsam sein

94. Kosmisches Gefühl

95. Wenn die Erde bebt

96. Planetare Solidarität

97. Was kann uns trösten?

98. Mit Fingerspitzengefühl

99. Haben Sie eine Philosophie?

100. Gelingendes Leben

 

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Cover

 

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Rezensionen

 

"Im Grunde ist Leben die tägliche Neuerfindung unserer selbst, und das ist nicht Anmaßung, sondern Maßnehmen. Die Passformen der Welt wollen uns nämlich immer anders, als wir sind und sein möchten. Gegenwelt aber ist möglicher, als wir uns oft zutrauen. Wilhelm Schmid ist ein Philosoph dieser Gegenwelten mitten in bestehender Welt."

(Hans-Dieter Schütt, Neues Deutschland)

 

"Eine Empfehlung für alle, denen die Flut positivistischer Lebensratgeber zu platt ist."

(Stefan Gessner in: www.libri.de)

 

"'Die Fülle des Lebens' versammelt erneut hundert Beobachtungen und Reflexionen und will wie der Vorgängerband 'Die Kunst der Balance' durchaus nicht lehren, wie man glücklich wird. Sondern nur an die unscheinbaren, vergänglichen Glücksmomente erinnern, die der Alltag in all seiner Widersprüchlichkeit bietet. Denn eigentlich ist Schmid ein Glücksskeptiker, der weiss, dass alles Gute nur möglich ist vor dem Hintergrund des Negativen - und nichts mehr zu fürchten ist als das Anbrechen paradiesischer Zustände."

(Oliver Pfohlmann in der Neuen Zürcher Zeitung)

 

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