Die Liebe atmen lassen

Von der Lebenskunst im Umgang mit Anderen

Taschenbuch

Gebundene Ausgabe ursprünglich erschienen unter dem Titel:

“Die Liebe neu erfinden”

Suhrkamp Verlag, Berlin 2010

Suhrkamp Taschenbuch, Berlin 2013, 2. Auflage 2015

397 Seiten, 11,99 Euro

ISBN 978-3-518-46419-9

Auch als eBook, 11,99 Euro

Video-Lesung auf "Zehn Seiten"

Übersetzungen: Niederländisch (2011), Chinesisch (2013)

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Kurzinformationen

Die Liebe ist schwierig geworden. Alles soll sie leisten: uns unendliche Glücksgefühle, unbändige Leidenschaft und ewige Lust bescheren – allerdings ohne uns in unserer Freiheit einzuschränken. Kein Wunder also, daß sie diesem Erwartungsdruck kaum noch standhält: Die Liebe erstickt, wenn sie immer nur Liebe sein muß.

Manche sprechen daher schon verzweifelt vom »Ende der Liebe«, viele arrangieren sich mit der alltäglichen Tristesse dessen, was doch einmal Liebe war, und wieder andere wollen eine neue »Nüchternheit«, aber die wird die Herzen nicht wärmen. Ja, die Liebe ist kompliziert geworden, aber ist das etwa ein Grund, von ihr zu lassen?

Wohl eher nicht, denn die Liebe ist sinnstiftend wie kaum etwas sonst. Nach dem Ende der Liebe liegt daher ein Neuanfang nahe, eine Renaissance der Liebe unter veränderten Vorzeichen. Es ist Zeit, die Romantik zu retten, sie auf neue Weise lebbar zu machen, die Liebe also neu zu erfinden: als atmende Liebe, die zu einer pragmatischen Romantik in der Lage ist.

Wilhelm Schmid fragt in seinem neuen Buch danach, warum die Liebe in unserer Zeit so selten glückt, und zeigt Wege auf, wie sie dennoch gelingen kann. Seine „Kunst des Liebens“ zielt durch alle Schwierigkeiten hindurch auf eine neue Leichtigkeit der Liebe und des Lebens.

 

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Inhalt

 

Vorwort

Von der Liebe und anderen Beziehungen

  • Nur wer die Sehnsucht kennt: Vom Sinn des Sehnens

  • Wenn Liebe geschieht: Eine Erfahrung und ihre Beschreibung

  • Was Liebe ist: Eine Emotion und ihre Definition

  • Liebe und andere Beziehungen: Die Spannung zwischen Freiheit und Bindung

  • Aus sich herausgehen, dem Leben Sinn geben: Ekstatisches Menschsein in Beziehungen

  • Leben in Konstellationen: Vernetzung und Verstrickung in Beziehungen

  • Leben in Polaritäten: Zur Logik des Lebens in Beziehungen

  • Beharrung und Veränderung: Zur Statik und Dynamik von Beziehungen

  • Vertrauen und Misstrauen: Zur Bedeutung der Vorsicht in Beziehungen

  • Und wenn es Ärger gibt? Die alltägliche Polarität von Gefühlen

  • Männlich-weibliche Polarität: Sind Frauen die besseren Lebenskünstler?

  • Die Kunst, ein Mann zu sein: Müssen Männer sich neu erfinden?

Von der Liebe der Liebenden

  • Von der Liebe der Liebenden

  • Allein oder zu zweit? Die Frage nach dem erfüllten Leben

  • Ist die Liebe ein Spiel? Von der Umwerbung und Verführung zur Kunst des Liebens

  • Die Schönheit der Liebe und der Liebenden: Bejahen und Bejahtwerden

  • Die Kunst des Schenkens: Hingabe und Hinnahme in der Liebe

  • Widersprüche der Liebe: Gewissheit und Angst, Treue und Verrat

  • Was es heißt, Glück in der Liebe zu haben

  • Sex und Erotik: Die körperliche Kunst des Liebens

  • Gefühl und Berührung: Die seelische Kunst des Liebens

  • Gespräch und Deutung: Die geistige Kunst des Liebens

  • Göttliche Erfahrung: Die transzendente Kunst des Liebens

  • Pragmatische Romantik: Die Kunst des Liebens im Alltag

  • Warum die Liebe so schwierig ist: Fragen der Macht

  • Gibt es ein Recht, geliebt zu werden? Recht und Gerechtigkeit zwischen zweien

  • Und wenn die Liebe endet?

 

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Cover

 

 

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Rezensionen

 

"Schmids Bücher führen durchs Tal der Erkenntnis hinauf auf Berge, von denen aus es eine erfrischend klare Sicht gibt - auf uns selbst und unser alltägliches Leben. (...) 'Die Liebe neu erfinden' ist voller reifer Reflexionen. (...) Er erfindet das Rad nicht neu. Aber er haucht der alten Liebeskunst im Gewand des 21. Jahrhunderts neues Leben ein."

(Annette Brüggemann im Deutschlandfunk)

 

"Wer nicht gleich alles hinwerfen will, tut mit dem Buch einen guten Griff."

(DER SPIEGEL, Wissen)

 

"Bevor Sie der heute gängigen Problemlösung aller Beziehungsturbulenzen folgen und hinschmeißen: Lesen Sie Wilhelm Schmid."

(Britta Heidemann in der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung, WAZ)

 

"Schmids These: Wir müssen einen Begriff von Liebe entwickeln, der unserem Drang nach Freiheit entspricht. Ihr Luft lassen, wandelbar zu sein; mal pragmatisch, mal romantisch. Sie nicht mit unseren Ansprüchen ersticken. Für Paare, die sich neu (er)finden wollen."

(Zeitschrift Emotion)

 

"Doch da ist dieser pastorale Ton der Anleitung, der nicht selten klingt wie eine Höhenmelodie aus dem Land der Ratgeberliteratur."

(Ursula Pia Jauch in der Neuen Zürcher Zeitung, NZZ)

 

"Wilhelm Schmid, von Haus aus praktizierender Philosoph, ist zu loben, weil er ohne das schwere Gepäck seines Berufsstandes auf Reisen geht; er schreibt anschaulich, scheut sich nicht vor Vereinfachungen, die der Sache dienen, und schwingt sich zu gelegentlichen Höhenflügen auf, die uns zeigen, dass Liebeskunst auch Gedankenkunst ist."

(Otto A. Böhmer in der Frankfurter Rundschau, FR)

 

"Schmids Buch ist also weiser und lebensnäher als sein Titel: Es erfindet nicht die Liebe neu, aber es kann die Lust entfachen, in Zeiten des illusionslosen Abwinkens, des distanzierten Ablachens und des selbstschützerischen Abkehrens wieder Liebe zu fassen wie einen verloren geglaubten Mut."

(Hans-Dieter Schütt in Neues Deutschland, ND)

 

"Jeder kennt sie, keiner weiß, was sie ist. Das ändert nun ein Buch: Unendlich-fach wurde die Liebe schon beschrieben und beschworen, aber kaum ein Text hat je so enzyklopädisch das Phänomen erfasst, wie Schmids Liebes-Philosophie."

(Westdeutscher Rundfunk WDR 3, Sendung "Resonanzen")

 

 "Eine Art philosophischer Ratgeber für ein geglücktes Liebesleben."

(Susanne Mack im Deutschlandradio Kultur)

 

 "Wilhelm Schmid entwirft einen Liebesbegriff für unsere Zeit. Wer einen Ratgeber auf hohem Niveau für seine Alltagsprobleme in Liebesdingen sucht, wird dieses Buch schätzen."

(Margrit Irgang im Südwestrundfunk SWR 2, Sendung "Buchkritik")

 

"Ein neues Liebes-Konzept. Eine radikale Revision des romantischen Liebesideals."

(Roland Mischke in der Welt am Sonntag)

 

"Wer gehofft hat, in dem jüngsten Buch des Berliner Philosophen Neues, Erhellendes oder gar praktische Ratschläge zu finden, wird enttäuscht."

(Marion Lühe im Tages-Anzeiger, Zürich)

 

"Sieben Jahre hat Schmid an diesem Liebesratgeber geforscht, der facettenreich von den Momenten erster Verliebtheit, der körperlichen Kunst des Liebens und der Frage nach Macht in Beziehungen erzählt."

(Sandra Kopp in Die Furche, Wien)

 

"Dieses trotz seines philosophischen Hintergrunds leicht zu lesende Buch bietet eine hilfreiche Grundlage zur Orientierung und Verbesserung des eigenen Verständnisses von Liebe und der eigenen Beziehungsfähigkeit."

(Stefanie Kalleske im Campusradio Kiel)

 

"Anders als der Titel verspricht, wird die Liebe hier zwar nicht neu erfunden, dafür aber umfassend beschrieben. Mitunter zu umfassend."

(Gerhard Pretting im Österreichischen Rundfunk Ö 1)

 

"Die Essenz der Neuerfindung heißt, die Liebe atmen zu lassen. Dass dies kreativ macht, beweist der Autor selbst mit seinem Buch am besten. Seine Liebe zur Liebe und sein Rundumblick führen in die Weite und seine Sprache ist außergewöhnlich, originell und manchmal poetisch."

(Lisa Böhm in der Zeitschrift "Praxis der Systemaufstellung")

 

"Das Publikum erwartet Erklärungen zu Dingen, die die Menschen beschäftigen. Solche bietet der Berliner Philosoph Wilhelm Schmid in seinem neuesten Buch Die Liebe neu erfinden."

(Philippe Reichen im St. Galler Tagblatt, Schweiz)

“Ein Buch, das sich zu lesen lohnt, allein schon, um das eigene Verständnis von Liebe und Miteinander, also den eigenen Atem, kennen und definieren zu lernen.”

(Anna Pegam in Der blaue Reiter, Journal für Philosophie)

 

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