Unglücklich sein

Eine Ermutigung

Insel Verlag, Berlin 2012

3. Auflage 2013

100 Seiten, gebunden, 8 Euro

ISBN 978-3-458-17559-9

Übersetzungen: Niederländisch (2013), Türkisch (2014), Englisch (2014): High on Low. Harnessing the power of unhappiness

SPIEGEL-Bestsellerliste Platz 18 am 11. Februar 2013

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Kurzinformationen

Über das Glücklichsein scheint alles gesagt zu sein. Aber was ist mit dem Unglücklichsein? In der ausufernden Glücksdebatte sind die Schattenseiten des Glücks etwas in Vergessenheit geraten. Stattdessen entstand eine neue Art von Pflicht: Die Pflicht zum Glück. Der Glücksstress, der sich daraus ergibt, macht viele nicht glücklicher. Und was ist mit all denen, die vom Glück allenfalls träumen können? Wilhelm Schmid bezieht kritische Position zur Glücksdebatte, zu der er selbst 2007 mit seinem Bestseller „Glück“ beigetragen hat, damals bereits mit der Behauptung, Glück sei nicht das Wichtigste im Leben. In seinem neuen Buch unternimmt er eine Ehrenrettung des Unglücklichseins. Und zeigt Wege auf, wie es besser bewältigt werden kann.

 

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Inhalt

 

Vorwort

  1. Wenn das Glück mich nicht findet

  2. Macht Glück immer glücklich?

  3. Abschied von der ewigen Zufriedenheit

  4. Zur Fülle des Lebens gehört nicht nur Positives

  5. Depressiv sein: Die Melancholie

  6. Depression: Die Krankheit

  7. Leben am Rande des Abgrunds

  8. Anleitung zum Leben mit dem Unglücklichsein

  9. Melancholie als transzendente Fähigkeit

10. Die kommende Zeit der Melancholie

 

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Cover

 

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Rezensionen

 

“Ich kann dieses Büchlein nur wärmstens empfehlen!”

(Britta Elm im RBB-Fernsehen, Sendung “zibb”)

 

“Schon wieder so ein Hittitel: Auf 99 Seiten setzt sich Schmid kritisch mit der Glücksdebatte auseinander, zu der er mit seinem Bestseller ‘Glück’ beigetragen hatte.”

(Moritz von Uslar in der ZEIT)

 

“Genug des Positiven: kluges Handbuch zum Verstehen des Unvermeidlichen”

(DER SPIEGEL)

 

“Es liest sich wunderbar und rüttelt dennoch gewaltig an den Grundfesten der modernen westlichen Lebens- und Weltauffassung. Wilhelm Schmids neues Buch ist klein und praktisch. Es zieht die Summe eines langen Nachdenkens und schafft dadurch die schöne Paradoxie: Die Lektüre dieses Buchs über das Unglück gerät zur reinen Quelle des Glücks.”

(Heinrich Lindenmayr in der Augsburger Allgemeinen)

 

“Das ist ein wichtiges Buch, für die Theorie und auch fürs Leben.”

(Franz Schuh in der ZEIT)

 

“Ein wunderbares Buch”

(Franz Schuh im Österreichischen Rundfunk Ö 1)

 

“Schmid hat nicht nur im Alleingang ein vergessenes Genre wiederentdeckt, dessen Traditionen von Epikur über Montaigne bis Josef Pieper reichen. In der Mischung aus leichtem Stil und deutender Tiefe erreicht er inzwischen auch dessen beste Exemplare.”

(Michael Stallknecht in der Süddeutschen Zeitung)

 

“Endlich. Nach Dutzenden von Büchern und Ratgebern zum Glücklichsein erscheint ein Buch über das ganz normale Unglücklichsein. Dass Melancholie eine ‘Seinsweise der Seele’ ist, die zum Menschen gehört und vor allem: dass kein Glück je Sinn ersetzen kann – wir wissen es eigentlich. Doch Wilhelm Schmid sagt uns die schlichte Wahrheit ganz besonders schön, erfahrungssatt und eindringlich.”

(Kathrin Meier-Rust in der Neuen Zürcher Zeitung am Sonntag)

 

“Selten ein so gutes Buch gelesen”

(Sokrates, www.lovelybooks.de)

 

“Das kleine Büchlein des Lebensphilosophen bildet einen wohltuenden Gegenpol zur inflationären Glücksliteratur.”

(Zeitschrift Managerseminare)

 

“Als Parteitags-Gastredner für die US-amerikanischen Republikaner empfiehlt man sich mit sowas schon mal nicht.”

(Alexander Diehl in der Tageszeitung taz)

 

“Das kleinformatige Büchlein ’Unglücklichsein’ von Wilhelm Schmid erscheint wie ein harmloser Gedankenspaziergang. Allzu oft ist bei ihm die Rede von ‘Lebenskunst’ und dem ‘gelingenden Leben’. Der freundliche Denker Schmid hat sein Leben offensichtlich im Elfenbeinturm der Philosophie verbracht.”

(Jenny Hoch in SPIEGEL ONLINE)

 

“Wenig Neues und noch weniger Brauchbares”

(Katharina Teutsch in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung)

 

“Geradezu erfrischend, Entwarnung an der Glücksfront”

(Michèle Binswanger im Tagesanzeiger, Zürich)

 

“Eine angenehm realistische Weltsicht, oder? Weshalb gerade die Lektüre von Wilhelm Schmids souveräner Abhandlung durchaus lohnenswert ist. Schmids Stil (der Mann ist Philosoph!) ist überraschend verständlich, und es sind diese einfachen Sätze, die einen als Leser ganz demütig werden lassen. Schmid schreibt so nüchtern wie richtig.”

(Thomas Andre im Hamburger Abendblatt)

 

“Eine Handreichung zum Verstehen und Ertragen des Unvermeidlichen”

(Harry Nutt in der Berliner Zeitung)

 

“Mehr als auf Revolten und Revolutionen setzt Schmid auf individuelle Sensibilität. Die erwächst dem Menschen aus jenem bewusst gelebten, aufstörenden Unglücklichsein über die Lage.”

(Hans-Dieter Schütt in Neues Deutschland)

 

“Wilhelm Schmid, der unermüdliche Verkünder einer auf den Gemeinplätzen der Mäßigung sich bewegenden Lebenskunst, warnt vor einer ‘drohenden Diktatur des Glücks’. Ob das glückende Unglücklichsein wirklich stets dem unglücklichen Glücksstreben vorzuziehen ist?”

(Uwe Justus Wenzel in der Neuen Zürcher Zeitung)

 

“Der Philosoph Wilhelm Schmid beherrscht die Kunst, Gedanken so zu konzentrieren und aufzuschreiben, dass sie sehr schnell plausibel werden und von allem ablenkenden Schwadronieren befreit sind.”

(Dons Michel-Schmidt in der Monatszeitschrift Lutherische Kirche)

 

“Wilhelm Schmid kritisiert eine von der Werbung forcierte Diktatur des Glücks und räumt den Schattenseiten des Lebens eine wichtige Rolle als Gegenpol ein.”

(Greenpeace Magazin)

 

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